ARTalk

Ein Begleitprogramm zu den Ausstellungen im Kunsthaus Salzwedel und in der Landesvertretung in Berlin unter dem Motto „ARTalk – Gespräche über Kunst“. Zu den Veranstaltungen sind Videos und Audiobeiträge auf dieser Seite eingestellt.

ARTalk: Kunst in der PeripherieKunstinitiativen und ihr Innovationspotenzial

28. 06. 2022 | 16:00 | Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Berlin

Dass sich jenseits der Metropolen in der Altmark im nördlichen Sachsen-Anhalt eine lebendige Kunstszene mit ganz unterschiedlichen Stilrichtungen entwickelt hat, ist auch einzelnen Initiativen und Netzwerken zu verdanken. Zu diesen gehören der Kunsthof Dahrenstedt, das Atelierhaus Hilmsen, die Künstlerstadt Kalbe, das Kunsthaus Salzwedel, die Kultur-Nische Salzwedel sowie das Kunstfestival Wagen & Winnen. All diese Aktivitäten, um über Kunst wirksam zu sein, gibt es nicht trotz, sondern gerade wegen der lokalen Besonderheiten und den Herausforderungen in Folge von gesellschaftlichem Wandel und demografischer Entwicklung in der Region.

In Rahmen des ARTalks als Podiumsdiskussion wird nicht nur nach den Anfängen und Entwicklungen der Kunstinitiativen gefragt (Teil 1), sondern auch nach den Herausforderungen und Potenzialen (Teil 2) und möglichen Perspektiven (Teil 3), um das Narrativ zu ändern, sodass statt der wiederkehrenden Rede von der strukturschwachen von einer kunst- und kulturstarken Altmark zu sprechen wäre.

Teil 1: Einführung und Vorstellung der Kunstinitiativen

Teil 2: Herausforderungen und Potenziale

Teil 3: Perspektiven und Publikumsfragen

Unter Beteiligung von: Anne Buch, Kultur-Nische Salzwedel | Dietrich von Gruben, Kunsthaus Salzwedel, Kunststiftung Salzwedel | Corinna Köbele, Künstlerstadt Kalbe | Hans Molzberger, Atelierhaus Hilmsen | Dr. Hejo Heussen, Kunsthof Dahrenstedt | Einführung und Moderation: Prof. Dr. habil. Günter Mey, Projektleiter und Kurator der Ausstellung „Kunst in der Altmark . Anders Sehen“

Im Anschluss Empfang mit Grußworten und öffentliche Führung
Frank Smeddinck i.V. für Dr. Michael Schneider, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes bei Bund
Prof. Dr. Volker Wiedemer, Prorektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal
Prof. Dr. habil. Günter Mey, Projektleiter und Kurator der Ausstellung „Kunst in der Altmark . Anders Sehen“

ARTalk mit Hejo Heussen und Marlen Liebau

11. 05. 2022 | 14:00 | Hochschule Magdeburg-Stendal

In dem ARTalk berichten die beiden Gesprächspartner über ihre Zugänge zur Kunst und diskutieren über Perspektiven von Kunst in der Altmark. | Marlen Liebau lebt und arbeitet seit 2012 in Bismark/Ortsteil Querstedt. Ihre Arbeiten umfassen Malerei, Installationen, Inszenierungen, Skulpturen und Landart. 1995 erhielt sie den Hauptpreis der Europa-Biennale für Landart, Multimedia und Objektkunst Niederlausitz und 2014 die Auszeichnung durch die Altmärkische Bürgerstiftung. | Hejo Heussen lebt und arbeitet seit 2003 in der Altmark, der Objektkünstler gründete den Kunsthof Dahrenstedt, eines der vier Stipendiatenhäuser in Sachsen-Anhalt, 2015 ausgezeichnet mit dem 1. Kulturpreis der Stadt Stendal.  – Vor dem ARTalk fand ein ARTwalk auf dem Campusgelände statt.

ARTalk mit Benno Zöllner

10. 11. 2021 | 18:00 | Hochschule Magdeburg-Stendal

Gast des ARTalks war Benno Zöllner, ein in Bittkau lebender Künstler. Da Benno Zöllner auch in der Charité Berlin kunsttherapeutisch arbeitet und seine Arbeit für viele Studierende der Psychologie interessant ist, wurde der ARTalk auf dem Campus Stendal der Hochschule-Magdeburg-Stendal abgehalten. Im Mittelpunkt des ARTalk steht aber die Kunst, darin eingebettet auch eine Live-Zeichen-Aktion (siehe das Video), sodass die Arbeitsweise von Benno Zöllner – der auch Eventzeichner ist – erfahrbar wird.

Filmabend: „Mythos Moor & Marmorkuchen. Die Künstlerkolonie Worpswede“ [ Regie: Günter Wallbrecht © 2000 ]

27. 10. 2021 | 19:30 | Kunsthaus Salzedel

In dem – auf dieser Seite abrufbaren – Film „Mythos Moor & Marmorkuchen. Die Künstlerkolonie Worpswede“ hat sich Günter Wallbrecht, ein Hamburger Dokumentarfilmemacher, auf die Suche nach dem Worpswede von heute gemacht. Jenen Ort im Teufelsmoor bei Bremen, der seit über einhundert Jahren Maler, Dichter und Touristen anzieht und sich mit Namen wie August Macke, Paula Modersohn-Becker oder Heinrich Vogeler verbindet. Kunst sowie Künstlerinnen und Künstler gibt es nach wie vor im Dorf. Und es scheint, als hätten sich hier vor allem eigenwillige und ungewöhnliche Menschen abseits der ausgetreten touristischen Pfade niedergelassen. In dem Film kommen die Künstlerin Natascha Ungeheuer sowie Fritz Dressler, Heini Linkshänder und Waldemar Otto zu Wort und stellen ihre Arbeit vor. Aber auch Bauer Wellbrock, der über die Künstler-Nachbarn und über das Leben im Moor spricht.

An dem Filmabend war der Regisseur Günter Wallbrecht vor Ort, um über seine Erfahrungen seiner Recherchearbeit zu berichten und auch zur Ausstellung „Kunst in der Altmark . Anders Sehen“ Anmerkungen zu machen. Für die Ausstellung im Kunsthaus Salzwedel hat Wallbrecht nicht nur die Audioguides der Künstlerinnen und Künstler erstellt, sondern auch eine Audio- und Videocollage realisiert, die er auf Grundlage der Interviews zusammengestellt hat, die im Rahmen des Forschungsprojektes „Kunst in der Altmark“ unter Leitung von Prof. Günter Mey von der Hochschule Magdeburg-Stendal entstanden sind und die die Basis für die Werkschau bilden. [ Die Audiocollage sowie alle anderen videografischen Elemente und die Audioguides sind abrufbar unter Ausstellung. ]

ARTalk mit Corinna Köbele

13. 10. 2021 | 18:00 | Hochschule Magdeburg-Stendal

Der ARTalk mit Corinna Köbele fand am Campus Stendal der Hochschule-Magdeburg-Stendal statt. Der Ort wurde nicht nur gewählt, weil Dr. Günter Mey, der Projektleiter und Kurator der Ausstellung, dort Professor ist, sondern auch weil Corinna Köbele als Psychotherapeutin arbeitet und ihre Arbeit für viele Studierende der Psychologie interessant ist. Im Mittelpunkt des ARTalk steht aber die Kunst. Corinna Köbele spricht über ihre Arbeit als Künstlerin und sie gibt (wie im bereitgestellten Audiobeitrag hörbar) Einblicke in Geschichte und Entwicklungen der Künstlerstadt Kalbe, um die Potenziale von Kunst und Kultur gerade für die Regionalentwicklung aufzuzeigen.